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Grillfest der SPD im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der ASF Otterberg

Grillfest der SPD im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der ASF Otterberg

Das Wetter war ausgezeichnet am 3. Oktober, und so folgten wieder zahlreiche Besucher der Einladung des SPD-Ortsvereins Otterberg zum Grillfest auf dem Drehenthalerhof, um bei fast sommerlichen Temperaturen und dem vielfältigen Angebot an Grillgut, Getränken, Kaffee und Kuchen einen herrlichen Herbsttag zu genießen.

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Von links: Stadtbürgermeister Martin Müller, Bürgermeister Harald Westrich, ASF-Vorsitzende Erika Brand, ASF-Unterbezirksvorsitzende Constanze Schmitz, stellv. ASF-Vorsitzende Silvia Williard und Ortsvereinsvorsitzender Christian Brand

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Christian Brand begrüßte die Gäste und wies noch einmal auf die Kommunalwahlen im Mai dieses Jahres hin. Einen erfreulichen Wahlsieg habe die SPD erzielen können, da die SPD-Spitzenkandidaten in der neuen Verbandsgemeinde, der Stadt Otterberg, der Gemeinde Otterbach und dem Drehenthalerhof mit überragender Mehrheit gewählt worden seien.

Anschließend verwies er auf das diesjährige Motto des Grillfestes, das ganz im Zeichen des 25-jährigen Gründungsjubiläums der ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) Otterberg stand, dankte den Frauen der ASF für ihre Arbeit und übergab das Wort an die derzeitige Vorsitzende der ASF.

Erika Brand, die auch gleichzeitig eines der Gründungsmitglieder der ASF Otterberg vor 25 Jahren war, gab einen kurzen Abriss über die Historie und den Gründungsakt der ASF in der Gaststätte am Schlossberg. Der Schwerpunkt ihrer Rede galt allerdings den vielfältigen politischen und vor allem auch gesellschaftlichen Aktivitäten und Projekten der ASF. Höhepunkte dabei waren das Initiieren des Baus des städtischen Kindergartens und das Organisieren des ersten Hobbykünstlermarktes, der seitdem jährlich – wie auch wieder in diesem Jahr am 09. November – in der Stadthalle Otterberg veranstaltet wird. Daneben ist die ASF im Ortsverein und in der Stadt Otterberg aktiv.

„Wir sehen unser Engagement nicht nur darin, unser politisches Anliegen zu vertreten, sondern auch ganz konkret Dinge in der Stadt Otterberg zu bewegen und die Gesellschaft zu unterstützen.“ Das meist durch den Verkauf von Speisen und Getränken während der Veranstaltungen eingenommene Geld wird in unterschiedliche soziale Projekte investiert. So wurden durch Spenden der ASF Otterberg in den letzten Jahren zum Beispiel Bücher für die Bibliothek, Computer für die Schule oder Gießkannen für den Friedhof gekauft. Außerdem wurden Geldspenden für den Jugendtreff, den Seniorenkreis und den Sportverein getätigt. Auch die Bepflanzung der Blumentröge auf dem Kirchplatz wird mehrmals im Jahr von der ASF finanziert und durchgeführt. Die nächste Spende habe man auch schon im Blick, verrät Erika Brand, denn in Kürze sollen die maroden Sitzbänke vor dem Friedhof durch zwei neue Bänke ersetzt werden.

„Es wäre schön, wenn sich weitere Frauen finden, die sich in der ASF engagieren und spontan zu unserem regelmäßig am ersten Mittwoch im Monat stattfindenden Stammtisch in die Gaststätte Krone kommen würden“, so der Aufruf von Erika Brand am Ende ihrer mit viel Applaus bedachten Rede.

Viel los beim SPD-Grillfest am 03. Oktober: Ein Teil der Besucher auf dem Grillplatz Drehenthalerhof

Viel los beim SPD-Grillfest am 03. Oktober: Ein Teil der Besucher auf dem Grillplatz Drehenthalerhof

Bürgermeister Martin Müller nahm die Gelegenheit wahr und dankte im Anschluss der ASF für ihr jahrelanges tatkräftiges und finanzielles Engagement, durch das eine Vielzahl von Projekten und Verbesserungen in Otterberg erst möglich geworden seien.

Als Gastrednerin richtete die ASF-Vorsitzende des Unterbezirks und Mitglied des Landesvorstands, Constanze Schmitz, das Wort an die Besucherinnen und Besucher.

Als einzige derzeitig aktive ASF-Ortsgruppierung im Landkreis leiste die ASF Otterberg hervorragende Arbeit und zeige, dass sich durch Engagement und Einsatzwille Vieles im eigenen Wirkungsbereich verbessern lasse, so Schmitz.

„Die ASF Otterberg ist ein Beispiel für die hervorragende Vernetzung von Parteiarbeit mit den Anliegen der Frauen und den Bedürfnissen der Gesellschaft. Dem gebührt großer Respekt, Dank und Anerkennung“, so Constanze Schmitz. Sie wünsche sich auch in anderen Ortsvereinen mehr solcher ASF-Gruppen. Dafür trete sie in ihrer Arbeit als ASF-Vorsitzende des Unterbezirks ein.

Nach dem offiziellen Teil blieb bei herrlichem Sonnenschein Zeit für Gespräche. Für die musikalische Unterhaltung sorgte wie schon im Jahr zuvor das Duo Divine Chords mit Gesang, Gitarren und Percussion.                                        Text u. Bilder: Rolf Stein